Die Schule mit Hand und Herz

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Haranni-Gymnasium Herne
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Nun war es wieder soweit, Schüler der Herner Grundschulen und „Harannis" der Jgst. 5 und 6 drängten in den Ferien zur Schule, um an der Herbstakademie des Haranni Gymnasiums und damit an diesmal fünf spannenden Projekten mitzuwirken.
Dieses Jahr fanden sich sage und schreibe 95 Kinder zusammen, um gemeinsam an den Workshops ,,Naturdetektive im Zoo", ,,Weck' den Archäologen in dir!", ,,Von Geisterhand bewegt", ,,Lego-Ingenieure gesucht" und ,,Flusskrebs, Wasserfloh, Libelle und Co." zu arbeiten.
Am ersten Tag der MINT-Herbstakademie, dem 10.10.2016, trafen sich alle Schülerinnen und Schüler in der Aula, um den einleitenden Worten der Schulleiterin, Frau Nowak, zu lauschen. Anschließend fanden sich alle Teilnehmer mit ihren Workshop-Leitern und -Helfern zusammen. Nach einem kurzen Kennen-lernen fingen die Kinder auch schon mit ihren Arbeiten und Experimenten rund um die Naturwissenschaften an.


Die Schülerinnen und Schüler des Projektes „Naturdetektive im Zoo" starteten mit einigen spannenden Experimenten in den ersten Tag, die sich um das Thema „Isolation" drehten. Ganz besonders wurden da die Tiere Eisbär, Orang Utan und Kamel unter die Lupe genommen. Durch die vielen tollen Experimen-te fanden die Kinder nämlich heraus, wie wichtig das Fell für die Tiere ist.
Das Projekt Archäologie begann am ersten Tag mit einer kurzen Kennenlernrunde und anschließend startete die Gruppe schon mit ihrer ersten Aufgabe: Jeder Einzelne bekam einen Gegenstand, den er ei-ner bestimmten Zeit zuordnen sollte. Daraufhin erklärte ihnen der Projektleiter, Herr Coesfeld vom LWL Museum für Archäologie, dass es in der Erde viele verschiedene Erdschichten gäbe und erläuterte, aus was diese bestehen. Später skizzierten die Schüler und Schülerinnen ihre Gegenstände und ordneten sie den verschiedenen Erdschichten zu.
Alle Technik- und Informatik-Begeisterten kamen bei dem Robotik-Projekt nicht zu kurz. Erst lernten sich die Schüler untereinander etwas besser kennen und anschließend wurde ihnen dann erklärt und ge-zeigt, wie man mit den Robotern arbeitet und was diese alle machen können. Später durften die Kinder selbstständig mit den Robotern arbeiten.
Die Kinder des Lego-Projektes lernten sich anfangs erst durch ein kurzes Spiel kennen und sie erfuhren, was sie genau in diesem Projekt erwartet. Mit viel Spannung und Elan machten sich die Schülerinnen und Schüler an ihre erste Aufgabe: Sie durften zunächst anfangen eine Windmühle ohne Motor zu bau-en. Diese Aufgabe diente als Grundlage für den zweiten Tag der Herbstakademie.
Zu guter Letzt arbeiteten die Kinder des Projektes „Flusskrebs, Wasserfloh, Libelle und Co" nach eini-gen Minuten des Kennenlernens an zwei Experimenten, die als Grundlagen des Experimentierens fun-gieren sollten. Eines der Experimente drehte sich um die Frage „Wieso schwimmt die Zitrone mit Schale, aber ohne geht sie unter?". Im zweiten Experiment drehte sich alles um den Wasserdruck in ei-ner geschlossenen Glasflasche.
Abschließend kann man sagen, dass der erste Tag für die Kinder sehr aufregend und spannend war. Sie haben viel erlebt und gelernt, aber natürlich auf eine spielerische Art und Weise. Und die Kinder konn-ten es kaum abwarten ihren Eltern von den tollen Geschehnissen des Tages zu erzählen.
Der zweite Tag ging für die Kinder des Zoo-Projektes sehr spannend weiter, da für heute der Ausflug in die „ZOOM Erlebniswelt" anstand. Natürlich waren alle Kinder sehr aufgeregt jedes Tier zu sehen, aber der Fokus dieses Ausfluges lag auf den Eisbären, den Oran Utans und den Trampeltieren. Das Highlight des Tages war, dass die Schüler die Trampeltiere füttern durften und später stellten sie sogenannte „Eisbomben" für die Eisbären her. Diese dienten als Futter für die Polarbären.
Die Archäologen trafen sich am Archäologie-Museum in Herne, um im Grabungscamp zu arbeiten. Dort gab es viele verschiedenen Gruben, in denen die Nachwuchsforscher nach Fundstücken suchen konnten. Zur Verfügung hatten sie viele verschiedene Materialien, wie z.B. Pinsel, Meißel und Schaufeln. Nach einer anstrengenden Grabung fanden sie allerlei Fundstücke, wie z.B. Knochen, Vasenscherben und vie-les mehr.
Die Teilnehmer des Angebotes „Von Geisterhand bewegt!" trafen sich in aller Frische in der Schule, um tüchtig weiter an ihren Robotern zu arbeiten bzw. sie zu Ende zu bauen.
Einige waren schon so weit, dass ihre Roboter Programme ausführen konnten. Einige fuhren beispiels-weise erst ein paar Meter, bis sie sich einmal drehten und wieder weiterfuhren. Andere wiederum fuhren einige Meter vorwärts und dann anschließend rückwärts.
Am Dienstag stand für die Kinder der Lego-Gruppe der „Auto-Tag" an. Die Kinder bauten Autos zu-nächst nach ausgewählten Bauplänen, danach durften sie nach Belieben eigene Ideen umsetzen. Gegen Ende veranstalteten die Schüler und Schülerinnen mit den Projektleitern sogar kleine Autorennen. Den Tag rundeten sie dann mit einigen kleinen Spielen ab.
Das Projekt „Flusskrebs, Wasserfloh, Libelle und Co." hatte für den Dienstag auch einen spannenden Ausflug geplant - es ging zum Ostbach! Dort wollten die Kinder einige kleinere Tiere untersuchen und Wasserproben nehmen.
Zu allererst wurden aber einige Regeln festgelegt, damit die Kinder die Tiere nicht allzu sehr stören. Dann ging es auch schon los: Die Kinder fingen mit ihren Keschern Libellen und andere Kleintiere ein und untersuchten sie mit ihren Lupen. Ab und an sah man einige Frösche, aber diese durften sie leider nicht genauer studieren. Zu allerletzt nahmen sie einige Wasserproben und machten sich dann auf den Heimweg.
Wie man sehen kann war auch der zweite Tag der MINT-Herbstakademie ein voller Erfolg für die Nachwuchs-Wissenschaftler. Durch all diese tollen Arbeiten konnten sie den letzten Tag der Herbst-akademie kaum abwarten, da die Schüler und Schülerinnen unbedingt ihre Projekte vorstellen wollten.
Nun begann für die Schüler und Schülerinnen der letzte Tag der 10. MINT-Herbstakademie: Heute be-endeten die jungen Wissenschaftler ihre Projekte, um die Ergebnisse später in der Aula vor dem ver-sammelten Publikum zu präsentieren. Die Gruppe, die rund um das Thema „Zoo" gearbeitet hat, fertigte bunte und sehr ansprechende Plakate an, die sich mit den drei Tieren von den Vortagen befassten. Die Tiere Eisbär, Trampeltier und Oran Utan wurden drei verschieden Welten, wie z.B. der Wasserwelt, zu-geteilt. Außerdem besprachen die Kinder die Rallye, die sie am zweiten Tag im Zoo gemacht hatten.
Die Archäologie-Gruppe sprach anfangs über die Erlebnisse und Funde des zweiten Tages, daraufhin übten sie die plakatgestützte Präsentation ein.
Die Schüler des Projektes „Von Geisterhand bewegt!" beendet am letzten Tag ihre Programme und stu-dierte mit ihren Robotern eine kleine Show ein. Dann wurde an der Präsentation gefeilt, denn sie sollte absolut perfekt werden.
Die Kinder des Lego-Workshops durften heute frei und nach Belieben bauen: Die Kinder arbeiteten an weiteren Autos, Windmühlen und vielem mehr. Anschließend begannen sie mit der Vorbereitung ihrer Präsentation und den Plakaten.
Die letzte Gruppe mit dem Thema „Flusskrebs, Wasserfloh, Libelle und Co." arbeitete wie die anderen Projekte aufgeregt an ihrem Vortrag und an ihren bunten Plakaten.
Alle waren sehr gespannt darauf, ihre Projekte vorzustellen, doch bevor es losging, trafen sich die Schüler und ihre Betreuer zusammen zu einem kurzen Mittagssnack, um sich dann gestärkt in die Aula für die Präsentation zu begeben.
Nach den einleitenden Worten von Frau Nowak stellten die Workshop-Gruppen ihre Ergebnisse der letzten drei Tage vor und zeigten den anderen Kinder und den Eltern, was sie alles gelernt hatten. Jedes Kind durfte nach der Vorstellung des Projekts stolz seine Teilnahme-Urkunde bei der 10. MINT-Herbstakademie und ein Gruppenfoto entgegennehmen.
Im Anschluss an die Veranstaltung kamen Schüler, Lehrer und Eltern zu Kaffee und Kuchen zusammen und ließen den Tag zufrieden und natürlich sehr stolz ausklingen. Bereits hier wurde resümiert, dass die diesjährige Herbstakademie wieder ein voller Erfolg gewesen ist. Alle Beteiligten waren mit großem Wissendurst und Spaß bei der Sache und werden über ihre Erlebnisse noch viel zu berichten haben.

von Büsra Karagülmez und Svenja Behr (beide Q1), Organisation und Betreuung der Herbstakademie

Um Bilder der MINT-Herbstakademie 2016 zu bestaunen, klicken hier!

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