Die Schule mit Hand und Herz

Kontakt

Haranni-Gymnasium Herne
Hermann-Löns-Straße 58
D-44623 Herne
Telefon: (0 23 23) 16-22 11
Telefax: (0 23 23) 16-28 27
info@haranni-gymnasium.de

Kategoriebild AGs

Der Austausch des Haranni-Gymnasiums mit seinen polnischen Partnerschulen findet bereits seit 1999 statt. Zwei Schulen sind auf polnischer Seite am Austausch beteiligt: das Zweite Liceum in Konin – eine Schule mit einer Schülerschaft vergleichbar unserer Oberstufe – und das Königin-Hedwig-Gymnasium in Zagórów, an dem Jugendliche im Alter unserer Mittelstufenschüler unterrichtet werden.
Jedes Jahr finden zwei Treffen statt. Im Frühling fahren regelmäßig 15 bis 20 Haranni-Schüler in Begleitung von zwei Lehrern nach Polen. Der Gegenbesuch der polnischen Jugendlichen in Herne erfolgt im Herbst. Der Austausch dauert jeweils eine Woche; auf beiden Seiten erfolgt die Unterbringung in Gastfamilien.
Neben gemeinsamen Projekten stehen bei den Besuchen die Teilnahme am Unterricht, sportliche Aktivitäten, Ausflüge und Einladungen in die Rathäuser der Städte Konin bzw. Herne auf dem Programm. Besondere Highlights der Besuchswochen in Polen waren bisher Exkursionen nach Warschau, Krakau und Danzig; in Deutschland wurden Köln, Münster oder auch Trier angesteuert. Aber natürlich ist es für alle Beteiligten auch von besonderem Interesse, den Alltag und das Familienleben der Gastgeber kennenzulernen.
Finanziert werden die Treffen durch die Unterstützung der Stadt Herne sowie durch die Förderung des deutsch-polnischen Jugendwerks (DPJW). Hierdurch ist eine kostengünstige Teilnahme am Austausch für alle Harannis möglich und es kann immer wieder ein interessantes Programm angeboten werden.

Schüleraustausch nach Konin und Zagórów in Polen 2013

Foto Schüleraustausch Polen 2013

Am letzten Sonntag vor den Osterferien machten wir uns auf nach Konin in Polen. Dort erwarteten uns die polnischen Gastfamilien der Schüler des II. Liceums in Konin und des Gymnasiums in Zagórów. Der Empfang nach der langen Zugfahrt war sehr herzlich, und als es dann am Dienstag gemeinsam mit den russischen Gastschülern des II. Liceums nach Warschau ging, hatten sich alle bereits gut eingelebt.
In Warschau besichtigten wir die sozialistische Architektur des Platzes der Verfassung und des Kulturpalastes. Aufgrund des verschneiten Wetters zog es die Schüler alsbald ins nahe gelegene Einkaufszentrum „Goldene Terrasse". Abgerundet wurde der Aufenthalt in Warschau durch eine interessante Führung durch das Parlamentsgebäude.
Während die jüngeren Schüler, die in Zagórów wohnten, am nächsten Tag einen unterhaltsamen Ausflug zum Bowlen nach Slupca unternahmen, begaben sich die älteren Schüler, welche in Konin untergebracht waren, gemeinsam mit den russischen Gastschülern unter die Erde und besichtigten das heute noch in Betrieb befindliche Salzbergwerk Klodawa.
Den letzten Tag unseres Aufenthaltes verbrachten die deutschen, polnischen und russischen Schüler zusammen. In Konin erkundeten die Schüler in multikulturellen Gruppen die Altstadt, indem sie Fotos zu einem vorgegebenen Gegensatzpaar machen sollten. Nach einem Marsch über den verschneiten Oder-Nebenfluß Warthe von Alt- nach Neu-Konin fanden sich alle im Kunstraum des Liceums ein und gestalteten mithilfe von jeweils sechs Fotos in Gruppen eine Collage zu Themen wie „sauber - schmutzig", „dynamisch - statisch" oder „alt – neu".
Die fertigen Kunstwerke wurden im Anschluss präsentiert und die Schulleiterin Frau Wisialska sowie der stellvertretende Bürgermeister, der früher selbst Schulleiter am II. Liceum gewesen ist, würdigten den ereignisreichen Tag mit einer Dankesansprache für den gelungenen Austausch 2013.
Nun verblieben den deutschen Schülern nur noch wenige Stunden zum Kofferpacken und Abschiednehmen von ihren polnischen Gastfamilien und der weitläufigen polnischen Landschaft, die sich während unseres Aufenthaltes in ein Winterwunderland verwandelt hatte.
Am folgenden Morgen bestiegen die Schüler mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge den Zug gen Heimat. Hatte ihnen der Aufenthalt wie vielen anderen Schülern in den Jahren zuvor gut gefallen, so freuten sie sich auch auf ihre Familien in Deutschland.
Abschließend bleibt uns zu sagen: Do widzenia Polska! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

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